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Der Maskierte Vogelfutterdieb

20.10.2019 - Unterhaltung

Vor einiger Zeit fanden wir unser Vogelfutterhaus morgens leer vor, während es am Abend zuvor noch etwa zur Hälfte gefüllt war. Da unsere übliche Kundschaft (Spatzen, Meisen, Rotkehlchen und gelegentlich mal ein Eichhörnchen) sich bis dato nur tagsüber bedient hatte, wurden wir etwas mißtrauisch.

Der erste Schritt zur Aufklärung dieses mysteriösen Verschwindens bestand offenbar darin, das Phänomen zu reproduzieren. Also haben wir das Vogelfutter wieder aufgefüllt, und, wenig über­raschend, am nächsten Morgen war das Futter­häuschen wieder leer.

Die nächste Reaktion war also, nur noch soviel Futter nachzufüllen, wie die Vögel im Laufe eines Tages vermutlich verzehren würden, und dem nächtlichen Besucher somit nur bescheidene Reste zu überlassen.

Aber so pragmatisch diese Lösung auch scheinen mag, so kann sie sicher nicht die natürliche Neu­gierde befriedigen, wer der Mitesser sein könnte. Um das Heraus­zu­finden, schien der Kauf einer Wildkamera ein probates Mittel zu sein.

Und so wurde er erwischt, der maskierte Vogelfutterdieb:

So niedlich der Kleine und sein Azubi nun auch sein mögen, eigentlich möchten wir die beiden nicht füttern. Mal sehen, welche Gegen­maß­nahmen uns einfallen, und wie gut die dann funktionieren werden…